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Cod: 458586
Kanne
Epoche: 18. Jh.
Eine Kanne aus gegossenem, getriebenem und ziseliertem Silber. Der schlanke Körper in der charakteristischen Form eines umgekehrten Helms greift ein besonders beliebtes Modell der europäischen Silberschmiedekunst des 18. Jahrhunderts auf. Sie ist mit einem breiten Ausguss versehen, der zum leichten Ausgießen der enthaltenen Flüssigkeit konzipiert ist. Die Oberfläche ist in drei horizontale Bänder unterteilt. Das obere Band, das in einem breiten Ausguss geformt ist, der zum leichten Ausgießen der enthaltenen Flüssigkeit konzipiert ist, weist eine raffinierte Béran-Gravur auf, die sich durch elegante lineare und arabeske Motive auszeichnet. Im mittleren Band ist ein Adelswappen mit einer Krone eingraviert, das höchstwahrscheinlich dem Auftraggeber des Werkes gehört und vielleicht einer genuesischen Patrizierfamilie zugeordnet werden kann. Der Schild ist gespalten, d. h. vertikal in zwei Felder unterteilt: Im ersten ist ein belaubter Baum dargestellt, während im zweiten eine Säule mit Kapitell erscheint, gekrönt von einer kleinen stilisierten Krone. Das untere Band wird durch eine Reihe von senkrechten Pilastern zur Basis hin unterteilt, die fein verziert sind und von einem dicht punktierten Grund abwechseln, was der Oberfläche Lebendigkeit verleiht. Der Fuß weist einen gerippten kreisförmigen Sockel auf, während ein eleganter und massiver Volutenhenkel die Komposition vervollständigt. Die Ausgewogenheit der Proportionen, die Qualität der Ausführung und die Raffinesse der dekorativen Gestaltung sind ein Beispiel für die harmonische Verbindung von Funktionalität und Ästhetik, die in der genuesischen Silberschmiedekunst des 18. Jahrhunderts vorhanden ist.